Wettersegen
Gott der allmächtige Vater,
segne euch und
schenke euch gedeihliches Wetter;
er halte Blitz,
Hagel und jedes Unheil von euch fern.
Er segne die Felder,
die Gärten und den Wald
und schenke euch die Früchte der Erde.
Er begleite eure Arbeit,
damit ihr in Dankbarkeit
und Freude gebrauchet,
was durch die Kräfte der
Natur und die Mühe des Menschen
gewachsen ist.
Herzlich Willkommen bei der Österreichischen Mesner Gemeinschaft
Auf unserer Homepage finden sie / findest du viele Informationen und wissenswertes über unsere Gemeinschaft.
Das gewähre euch der dreieinige Gott,
der Vater und der Sohn
und der Heilige Geist.
Amen.
Text: Benediktionale
Mesnergebet
Jesus, mein Herr und mein Gott, ich liebe dein Haus, die Wohnstätte deiner Herrlichkeit. Vermehre meinen Glauben und meine Liebe und dadurch die Ehrfurcht vor deiner heiligen Gegenwart. Mit Freude will ich jeden Tag hintreten zum Hause des Herrn. Möge die Glut meines Herzens wie das Ewige Licht brennen. Lass mein Gebet wie Weihrauch zu dir emporsteigen. Der Eifer für dein Haus möge mich so verzehren, dass ich täglich würdig, aufmerksam und andächtig meinen erhabenen Dienst ausübe und dadurch mein ganzes Benehmen deine Ehre und Glorie fördere, mich selbst heilige und andere erbaue.
Amen.
Geistliches Wort:
Gabriele Eder-Cakl
Fotos: Violetta Wakolbinger,
Diözese Linz | Laurenz Kaiser
Gemeinsame Taufwürde
Nun gibt es in der Welt 1,4 Milliarden Katholikinnen und Katholiken, die ihre vielen Fähigkeiten als Getaufte in eine synodale, gemeinsam gehende Kirche ein bringen können. „Es gibt nichts Höheres als die Tauf würde“, heißt es im Schlussdokument der Weltsynode als Grundlage des synodalen Miteinanders. „Er [Gott] gebe euch Kraft …, dass ihr durch seinen Geist gestärkt werdet im inneren Menschen. Durch den Glauben wohne Christus in eurem Herzen, in der Liebe verwurzelt und auf sie gegründet. So sollt ihr mit allen Heiligen dazu fähig sein, die Länge und Breite, die Höhe und Tiefe zu ermessen und die Liebe Christi zu erkennen“
Eph 3,16–19
Als gläubige Christinnen und Christen erhoffen wir, dass wir im Inneren den Geist Gottes erkennen und spüren. Dass uns dieser Geist so antreibt und befähigt, dass wir die Liebe Christi weitergeben können in die Breite und Höhe und in die Länge und Tiefe. Mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil ausgedrückt: Wir sind als Kirche alle zusammen Zeichen und Werkzeug der Liebe Christi – wir sind nicht Christus selbst, wir verweisen auf ihn, wir sind also Salz und Licht für Christus in dieser Welt.
In der Aussendung der Jünger/innen sendet uns Jesus: Bringt Frieden, heilt, treibt Dämonen aus, weckt die Toten auf und sagt, das Himmelreich ist nahe (Lk 9, Lk 10, Mk 6). Das ist eine kurze Zusammenfassung unserer Aufgaben, woran wir als Christinnen und Christen auch heute erkennbar sein sollen. Friede ist wichtiger denn je. Heilung verstehe ich im Da-Sein bei den Menschen, Zuhören und Für-sie-Beten. Ich verstehe unter Dämonen-Austreiben heute, dass wir zwischen Fake News und echten News unterscheiden helfen. Und wir können zwar keine Toten aufwecken, aber wir können lebens fördernd sein und Hoffnung geben.
700 Millionen von diesen 1,4 Milliarden Getauften sind Katholikinnen. Im weltweiten Synodalen Prozess wurden alle rund 3000 Diözesen gefragt, was es braucht, um eine synodale Kirche in der Zukunft zu sein. Und aus der ganzen Welt wurde das Thema der Würde, Gleichberechtigung und Wertschätzung von Frauen eingebracht.
Seitdem ist es nicht mehr still in Bezug auf die Frauen in der Kirche: In Pfarrgemeinderäten, bei Beratungen, in der Liturgie, in der Kirchenleitung werden Frauen ein gesetzt, gehört und beauftragt. Das Thema Frauen als sakramental geweihte Diakoninnen, als Priesterinnen und Bischöfinnen war innerhalb der zwei Weltsynoden ein offen diskutiertes Thema. Erstmals gibt es in einem weltweiten kirchlichen Dokument keine Geschlechterstereotype mehr – zum Beispiel: Nur Frauen können zuhören und dienen, nur Männer können leiten. Beide können das.
700 Millionen Katholikinnen können nichts dafür, dass sie als Frauen geboren wurden. Sie sind getauft, berufen und befähigt, die Liebe Christi weiterzugeben. Sie folgen gerne Christus nach. Frauen sind mindestens die Hälfte des Gottesvolkes in einer synodalen Kirche. Deshalb brauchen sie als Getaufte auch die sakramentale Bestärkung für ihr Tun. Also: Sieben Sakramente für alle.
Verwirklichen wir den Auftrag Jesu als Gesendete gleich berechtigt und gemeinsam!





































































